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Thomas Barthol
Alice Treff
Eine Dame mit Elan

Hardcover Dezember 2021
324 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-96014-854-8


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Alice Treff war neben Lil Dagover die einzige deutsche Schauspielerin, die glaubwürdig eine Dame so darstellen konnte, wie es sich der Zuschauer vorstellte.
In einem musikalischen Elternhaus aufgewachsen, erhielt sie eine profunde Schauspielausbildung und fand schnell Theater-Engagements.
Mit Aufkommen des Tonfilms wurde sie für dieses neue Medium entdeckt und erhielt zuerst auch größere Rollen. Im Laufe der Jahre rückte sie dann in die zweite Reihe, was bis zum Ende ihrer Filmtätigkeit so blieb. Kriegs- und Nachkriegszeit forderten ihren Tribut. Mit ungeheurem Elan setzte sie ab den 1950er Jahren ihre Tätigkeit im Film, Theater, Hörfunk und in der Synchronisation fort. Das Fernsehen bot ihr die Möglichkeit, ihre Darstellungskunst einem breiten Publikum zu zeigen. Noch im hohen Alter von 95 Jahren stand sie im Fernsehstudio.
(1952) In Geiselgasteig realisiert Paul Verhoeven einen der weniger bekannten Rühmann-Filme "Das kann jedem passieren", aber es passiert dem Steuerberater Brinkmeyer (Heinz Rühmann). Durch dessen Versehen wird die Vaterschaft zweier Kinder des Spielzeugfabrikanten Schwidders (Gustav Knuth) aus einer früheren Beziehung bekannt. Die Ehefrau (Alice Treff) erfährt davon, doch anders als erwartet, vergibt sie ihrem Man und wird eine liebevolle Steifmutter der Zwillinge.

Die Sängerin Evelyn Künneke landet mit "Mäcky Boogie"(Mäcky war ein Seemann) einen Volltreffer. Er ist einer der sieben Schlager, die Michael Jary für den Revue-Film "Tanzende Sterne komponiert, der unter der Regie von Géza von Cziffra in den Real-Film-Studios entsteht. Neben den Gesangstars Rita Paul, Leila Negra, Lonny Kellner und Gerhard Wendland zeigen Liselotte Köster und Jockl Stahl was ihnen tänzerisch zum Boogie-Rhythmus einfällt. Für Alice Treff sind die wenigen Szenen im Real-Film-Studio kein Problem: Sie spielt im Hamburger Schauspielhaus in Alexander Zinns Komödie "Die gute Sieben". Vor zwölf Jahren stand die als Dr. Klara Flor-Knopp vor der Filmkamera. Heute ist sie, gealtert, Katharina Flor-Redberg, die Mutter des unseligen Lukas Flor-Redberg.
Sie nutzt die freie Zeit und informiert sich vor Ort über die Fortschritte des Deutschen Fernsehens. Der NWDR hat sein Fernsehstudio in einem ehemaligen Hochbunker im Stadtteil Heiligengeistfeld untergebracht.
Am 26. Dezember 1952 ist des dann soweit. Der regelmässige Sendebetrieb wird für Hamburg, Köln und Berlin aufgenommen. Nach der Tagesschau um 20.00 Uhr, der Wetterkarte und den Totoergebnissen gibt der NWDR seinen Zuschauern einen Rat, wie sie sich und ihre Gäste heute Abend unterhalten können. Zum Beispiel um 21.00 Uhr mit der Sendung: Eine nette Bescherung mit Peter Frankenfeld, Alice Treff, Cornelia Froboess, Josef Sieber, Ilse Werner, Friedel Hensch und die Cypris. Musikalisch begleitet vom Unterhaltungsorchester des NWDR und Günther Fuhlisch und seinen Solisten. Eine Stunde lang währt die nette Bescherung, dann ist Sendeschluss. Verfolgt werden kann die Sendung von 4.000 Haushalten, in denen ein Empfänger steht, dessen Bildschirm 20 x 20 cm groß ist und zum stolzen Preis von 1.200 DM angeboten wird.

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